Herzlich Willkommen!

10/11/2011

Herzlich Willkommen auf der neuen Internetpräsenz des Lepsiushauses Potsdam!

Wir freuen uns, Sie hier begrüßen zu dürfen. Auf den folgenden Seiten bieten wir Ihnen Informationen über unser Haus und unsere Arbeit.


Veranstaltung

08/11/2011

Freitag, 02.03.2012 – 19.00 Uhr

Vortrag

Johannes Lepsius’ Haltung zu Armenien im Ersten Weltkrieg

von Christian Wenzel, Marburg

Moderation: Dr. Rolf Hosfeld

In die Geschichte eingegangen ist Johannes Lepsius (1858-1926) als der „Anwalt der Armenier“, der mit seinem 1916 erschienen „Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei“ maßgeblich dazu beitrug, den Völkermord an den Armeniern zu dokumentieren und öffentlich zu machen. Als Motiv für das Handeln des protestantischen Theologen Lepsius’ wird dabei meist christlich-humanitäre Solidarität mit dem Schicksal der christlichen Armenier angenommen. Detaillierter hinterfragt worden ist die Haltung, die Lepsius’ im Ersten Weltkrieg gegenüber Armenien einnahm und vertrat, jedoch bislang kaum.

An dieser Stelle möchte der Vortrag ansetzen. Er skizziert Lepsius’ Haltung zu Armenien im Kontext des Völkermordes und zeigt auf, wie sich Lepsius’ Einstellung zu Armenien vor, während und nach dem Völkermord darstellte und veränderte. Damit versucht er zugleich nachzuzeichnen, von welchen Motiven das Armenien-Engagement Lepsius’ letztlich getrieben wurde und wieso er sich dazu entschloss, öffentlich Position gegen den Völkermord zu beziehen.

Veranstaltungsort: Lepsiushaus Potsdam, Große Weinmeisterstr. 45

zu allen aktuellen Veranstaltungen…


“Beitrag für Versöhnung und Verständigung”

06/05/2011

Rede von Kulturstaatsminister Bernd Neumann zur Eröffnung des Lepsiushauses in Potsdam

In seiner Rede anlässlich der Eröffnung der Forschungs- und Begegnungsstätte Lepsiushaus in Potsdam verwies Kulturstaatsminister Bernd Neumann auf die Verantwortung für die Bewahrung der Geschichte. Eine ehrliche Aufarbeitung der Geschichte sei notwendig und stelle die wichtigste Grundlage für Versöhnung dar. Die Deutschen wollen mit diesem Haus einen Beitrag dazu leisten, dass Türken und Armenier über die Gräben der Vergangenheit hinweg nach Wegen der Versöhnung und Verständigung suchen. mehr


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